Landesjugendring Hamburg e.V.
Heft 4-2019, Rubrik HausTicker

Aus fünf wird sechs und jünger.

Die Größe des LJR-Vorstandes kann, laut seiner Satzung, flexibel gehandhabt  werden.  Mindestens drei Personen müssen ihm angehören. Da er in seiner Zusammensetzung nach Möglichkeit die Vielfalt der LJR-Mitgliedsverbände repräsentieren soll, können dem Gremium auch mehr Personen angehören. Schon der letzte Vorstand war breit aufgestellt: fünf Personen aus vier Jugendverbänden. Auf der Vollversammlung am 6. November 2019 sind diese Zahlen nochmals getoppt worden: Die Delegierten aus den Hamburger Jugendverbänden wählten sechs junge Ehrenamtliche aus fünf Jugendverbänden in den Vorstand des Landesjugendrings. Das Gremium bilden nun (von links nach rechts im Bild):
• Eric Alexander Paasburg (22 J., Vereinigung Hamburger Deutsch-Türken)
• Fatih Ayanoğlu (30 J., SJD – Die Falken)
• Michael Gischkat (23 J., Hamburger Sportjugend)
• Pascal Peisker (25 J., Jugendrotkreuz Hamburg)
• Natalie Hischke (20 J., Jugendrotkreuz Hamburg)
• Sören Behn (24 J., Evangelische Jugend Hamburg).

Damit wurde der LJR-Vorstand deutlich verjüngt. Zudem ist es der Mitgliederversammlung des LJRs erneut gelungen, aus ihrer Mitte nicht nur eine große Zahl an Ehrenamtlichen zu bestimmen, die im LJR-Vorstand die gemeinsamen Interessen Hamburger Jugendverbände aktiv vertreten wollen, sondern dabei zugleich die Vielfalt der Jugendverbandsszene abzubilden. Das neue Verbandsspektrum im LJR-Vorstand reicht vom konfessionellen, interkulturellen, helfenden und politischen Hintergrund bis hin zum Sport.
Der alte, nicht wieder zur Wahl angetretene Vorstand wurde mit großem Dank für sein erfolgreiches Engagement verabschiedet. Ihm gehörten – weitgehend über vier Jahre und damit über zwei Amtsperioden – an: Anne Dewitz (Christlicher Verein Junger Menschen), Melissa Kleist (Jugendrotkreuz Hamburg), Daniel Knoblich (Hamburger Sportjugend), Kevin Otte (DGB-Jugend) und Laura Vanselow (Christlicher Verein Junger Menschen).

Save the date. Vom 21. bis zum 23. September 2020 wird der Bundeskongresses Kinder- und Jugendarbeit in Nürnberg tagen; er wird veranstaltet vom Forschungsverbund DJI/TU Dortmund und dem Bayerischem Jugendring in Kooperation mit der Stadt Nürnberg. Unter https://bundeskongress-kja.de rufen die Veranstalter in einem Call for Participation dazu auf, bis zum 31. Januar 2020 einen Vorschlag für einen Beitrag für das inhaltliche Kongressprogramm oder für die Meile der Jugendarbeit einzureichen. Das Programm des Bundeskongresses Kinder- und Jugendarbeit 2020 speist sich aus zentralen Keynotes aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik sowie aus Beiträgen der Praxis und der Forschung der Kinder- und Jugendarbeit. Dazu sind Vorschläge willkommen. Die Meile der Jugendarbeit – auf dem Kornmarkt in der Nürnberger Altstadt – wird der zentrale Begegnungsort des Bundeskongresses Kinder- und Jugendarbeit 2020 sein. Hier wird es eine Bühne und Informationsstände – etwa von Organisationen und Verlagen – geben. Außerdem werden Kinder- und Jugendorganisationen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit zu Mitmachaktionen einladen.

Neue Auflage. Das neue Verzeichnis der Jugendfreizeitstätten 2019 bis 2021 listet über 170 Freizeit- und Bildungseinrichtungen in Schleswig-Holstein und Hamburg – und gibt so eine praktische Orientierung für die Planung von Ferienfreizeiten und Tagungen. Die 90 Seiten starke Broschüre wird vom Landesjugendring Schleswig-Holstein und den schleswig-holsteinischen Sparkassen in Zusammenarbeit mit dem Landesjugendring Hamburg herausgegeben. In Hamburg kann das Verzeichnis (gegen Erstattung der Versandkosten) beim LJR Hamburg (info@ljr-hh.de) bestellt werden. Zudem ist der Internetauftritt unter www.jugendfreizeitstaetten.de mit neuen Funktionen online gegangen.