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Neues vom Austausch Hamburg – St. Petersburg

Deutsch-Russische Juleicaschulung. Bereits zum siebten Mal fand im März eine deutsch-russische Jugendbegegnung des Landesjugendrings Hamburg mit dem Runden Tisch der Kinder- und Jugendorganisationen St. Petersburg statt – dieses mal in Kooperation mit dem jungen Verein MitOst Hamburg. Die ersten fünf Tage verbrachten die insgesamt 19 Teilnehmer/innen auf dem Schiff »Ryvar« im Hamburger Hafen. Direkt im Anschluss ging es dann für alle Teilneh-mer/innen mit dem Flugzeug nach St. Petersburg. Neben dem Erkunden der Partnerstädte, dem Austausch über Jugendverbandsarbeit in Hamburg und St. Petersburg und über das jeweils eigene ehrenamtliche Engagement wurden in täglichen Seminareinheiten in deutscher und russischer Sprache die Inhalte der Juleica-Ausbildung vermittelt. Ein Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf den Themen Migration und Interkulturalität. Durch die bilaterale Begegnung wurden die Inhalte nicht nur theoretisch betrachtet, sondern auch im täglichen Miteinander gelebt.

Podiumsdiskussion: Jugend und Neue Medien in Deutschland und Russland. Vom 11.-15. April 2012 fand das bilaterale Netzwerktreffen der im Jugendaustausch zwischen Hamburg und St. Petersburg aktiven Verbände und Einrichtungen statt. In diesem Rahmen organisierte der Landesjugendring, gefördert von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, eine Podiumsdiskussion zum Thema »Jugend und neue Medien in Deutschland und Russland«. Moderiert von Ronja Kieslich vom LJR diskutierten Roman Vasilev (Komitee für Jugendangelegenheiten und Zusammenarbeit mit NGOs in St. Petersburg), Julia Smirnova (Russland-Korrespondentin Die Welt), Dr. Reinhard Krumm (Friedrich-Ebert-Stiftung Moskau), Anne Alter (Landesvorsit-zende Piraten Hamburg) und Ole Reißmann (Netzredaktion Spiegel Online) auf dem Podium. Simultan auf Deutsch und Russisch übersetzt, ging es um die Nutzung der neuen Medien von Jugendlichen in beiden Ländern, um Chancen, Risiken und Herausforderungen sowie um Möglichkeiten, von den neuen Medien im deutsch-russischen Jugendaustausch zu profitieren. Die Diskussion und die sich anschließenden angeregten Gespräche unter den Gästen zeigten, dass dieses Thema noch längst nicht abgeschlossen ist und weiterhin ein großer Bedarf an Wissens-transfer und Austausch besteht. (nw)