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Jüdisches Leben am Grindel

Auf den Spuren von Vergangenheit und Gegenwart

Die Talmud-Thora-Schule im Grindel (1914)

Vom ehemals regen jüdischen Leben am Grindel zeugen heute nur noch wenige Bauten. Dabei wurde dieser Teil der Stadt über Jahrhunderte von jüdischen Hamburgerinnen und Hamburgern stark geprägt. Ausdruck ihres selbstbewussten Auftretens war unter anderem der Bau der größten Synagoge Norddeutschlands am Bornplatz, die 1906 eröffnet wurde und für alle sichtbar die lebhafte jüdische Gemeinde repräsentierte. Während des Nationalsozialismus wurden die Bornplatz-Synagoge sowie die jüdische Kultur insgesamt weitgehend zerstört. Viele Stolpersteine weisen heute auf das Schicksal der Verfolgten und Ermordeten hin. Bei unserem Rundgang erinnern wir an jüdische Hamburgerinnen und Hamburger, die Opfer des Nationalsozialismus wurden. Wir berichten zudem vom jüdischen Leben, das sich heute wieder zaghaft in Hamburg entwickelt. So wurde etwa die Talmud-Tora-Schule (siehe Bild von 1914) – nach über 65 Jahren – 2007 wieder eröffnet.