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Alternativer Uni-Rundgang

Verfolgung und Widerstand von Lehrenden und Studierenden

Bücherverbrennung in Hamburg

An der Hamburger Universität waren im Wintersemester 1932/33 rund 3.500 Studierende immatrikuliert. Sie studierten im Grindel, in einem Viertel, indem die jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner das Stadtbild wesentlich prägten. Dass sich schon vor dem Januar 1933 viele Studierende zu den Nationalsozialisten bekannten, muss somit einen offenen Konflikt beschworen haben. Ein anderer Teil der Studierenden und Lehrenden wurde nach Schaffung legalistischer Grundlagen selbst zum Opfer der NS-Ausgrenzungspolitik, so zum Beispiel die erste weibliche Professorin der Hamburger Universität Prof. Agathe Lasch. Wenig bekannt ist der studentische Widerstand, z.B. in der Hamburger Gruppe der Weißen Rose, an die ein Bodendenkmal im „Audimax“ erinnert. Spuren von Verfolgung, Widerstand und vielfach unbekannte Aspekte aus der Geschichte der Universität werden bei diesem Rundgang dargestellt.